klein stadt GROSS empfiehlt: Performance in der Alten Bäckerei und Lesung im Café Pariser
von Martin, 17. Februar 2010
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Acht Stunden sind, wie im fassbinderschen Sinne, nicht nur kein Tag, sondern im Sinn der Alten Bäckerei auch ganz genau die Zeit, in der sich am Mittwoch – also heute! - in der Alten Bäckerei der Bewegung hingegeben wird. |
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Was sich in der charmanten Reihenhausgalerie mittlerweile zu einer Veranstaltungsreihe etabliert hat – üblicherweise in Form von 3-stündigen Bewegungsperformances – wird heute seine arbeitstagslange Ausformung als Marathon-Performance finden. Nachdem die Hähne gekräht, die Frühstückseier gegessen und ein Arbeitstag so langsam in Fahrt gekommen ist, widmen sich sechs Kunststudenten ab 9 Uhr einem philosophischen Thema, das sie von Prof. Dr. Michael Astroh zugeflüstert bekommen. Unter diesem Zeit- und Themendruck kreieren sie ihre Interpretationen des Themas. Linda Perthen, Ann Mann, Lars Fritzsche, Anne Deuter, Nicole Krosch und Georg Meier unterwerfen sich also der Zeit und einem fremdbestimmten Thema, und versuchen derart eng korsettiert sich künstlerisch zu befreien. Das ganze wie immer durchs Galerie-Schaufenster verfolgbar. Die Resultate werden heute Abend, also am, 17.2. um 19 Uhr mit einer Vernissage vorgestellt. Weitere Öffnungszeiten sind: Do. 18.2. 12-17.00 Uhr Den Flyer zur Performance kann man sich hier ansehen.
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Heute Abend lädt Tomas Raabe in das Pariser ein. In Anknüpfung an bessere Zeiten des Hauses, als es noch regelmäßig Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte sah, und lebhafter Treffpunkt und Austauschplatz mit VoKü, Film-, Spiele- und ausgedehnten Bar-Abenden war, reanimiert Raabe die kreative Gemütlichkeit der hölzernen Spelunke in der Kapaunenstraße und wird aus seinem noch unveröffentlichten Buch “Der fliegende Teppich” vorlesen. |
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Der studierte Geograph schildert darin seine Erlebnisse in Syrien in der Tradition eines Reiseromans. 2006 erschien sein Buch”Philosophische Geographie einer Reise“, in dem er von seinen Erlebnissen am afghanischen Salang-Pass im Februar 2004 berichtete. Das Café Pariser befindet sich in der Kapaunenstr. 20. |
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kurz statt lang – klein stadt GROSS geht in die „anderthalbte“ Runde. Für das Nachfolgeprojekt der erfolgreichen Musikkompilation klein stadt GROSS werden Filmbeiträge gesucht. Erinnert sich noch jemand? Oktober 2009? Da erschien klein stadt GROSS – eine CD, auf der sich Greifswalder Bands und Künstler vorstellten. Inzwischen ist es Februar 2010, die CDs sind beinahe ausverkauft und klein stadt GROSS geht in die „anderthalbte“ Runde. Dieses Mal soll Filmkünstlern die Gelegenheit gegeben werden, ihre Arbeiten zu präsentieren. Im April wird daher statt einer CD eine DVD erscheinen, auf der Kurzfilme, Animationen und sonstige denkbare Varianten von bewegten Bildern zu sehen sein werden. Dazu sind alle Interessierten der Stadt aufgerufen, ihr Filmmaterial einzureichen. Inhaltlich sind dem künstlerischen Geist keine Grenzen gesetzt, denn auch diese Kompilation soll von Diversität und Individualität geprägt sein. Die besten Einsendungen werden dann in das DVD-Programm integriert. Neben den Kurzfilmen wird die DVD übrigens auch eine Dokumentation der großen Feierlichkeiten zur Veröffentlichung der klein stadt GROSS-CD vom Oktober 2009 beinhalten. Zehn Tage lang war es seinerzeit gelungen, im Rahmen von unzähligen Konzerten, Ausstellungen und Performances weit über 1600 Besucher zu begeistern. Kurzfilme, Animationen etc. bitte hier einreichen: Internationales Kultur- und Wohnprojekt Fragen werden selbstverständlich auch per Email beantwortet: kleinstadtgross@gmx.de. P.S. Der Erlös aus dem Verkauf der DVD (vermutlich wird die DVD 5€ kosten) wird der “Alten Bäckerei” gespendet werden |
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Letztes Jahr hob das “kosmische Kometenkombinat” sich selbst und seine Silvestersause aus der Taufe. Durch Weltallweiten wankend wurde ins neue Jahr geschlittert. Dieses Jahr wird mit Nebelhorn und Nonchalance die zweite Runde eingeläutet.
Nun, zehn Jahre nach der sich dann doch nicht eingelöst habenden Milleniumspanik, brechen wir mit knisternder Verheißung wie eine butterbrettgroße Tafel Schokolade ein neues Jahrzehnt an. Das kosmonautische Kometenkombinat taucht ab und lädt ein zum transdekadischen Tentakelspektakel. In einer bubbly-bobbly Unterwasserkulisse wird ins Zwanzig-Zehn geschwommen.
Kulinarisch wird Vegetarisches aus tiefsten Tiefen kometenkombinatorischem Einfallsreichtums serviert. Stündlich grüßt nebelhornhupend die Spontanschnapsbar.
Von den Mecklenburger Seenplatten schallen auf 2einhalb Floors Indierock, Cosmic Discotunes, Ska, Soul, Rocksteady, Electro & House, serviert von 6 Schallplattenunterhalterinnen. Davor geben die Hanselunken ein live dargebotenes Stelldichein.
Zum Null-Uhr-Jahreswechsel gibts Knallereigetöse vom Kleinen Rabauken und dem Strahlemann mit Sektsause vor dem IKUWO.
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Was gibt es erquickenderes als frühnachmittägliche Blockbuster-Wiederholungen an verregneten Wochenenden? Nun, da Charlie und seine Schokoladenfabrik gewerbeblockt sind, soll hier ein Veranstaltungshinweis für den heutigen Abend publik gemacht werden. Heute Abend präsentieren der Filmclub Casablanca und Zonic einen Abend voll Infotainment – würden wir es nennen, wären wir Privatsenderwissenschaftsjournalisten und trügen drollig alliterative Namen wie Hendrik Hey oder Aiman Abdallah. |
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Ab 21 Uhr präsentiert der Filmclub Casablanca aus der Reihe “Winter Adé – Filmische Vorboten der Wende” den kasachischen Kultfilm “IGLA / Die Nadel” von Raschid Nugmanow (UdSSR 1988, 35 mm, 82 Min., OmU). Darsteller sind unter anderem Wiktor Zoi, Sänger der Band KINO, Marina Smirnowa und Pjotr Mamonow. |
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Der Eintritt für die Filmvorführung beträgt 3,50, ermäßigt 3 Euro. Danach, ab 23 Uhr lädt Zonic zu Afro Funk, Karibik-Sounds, Latin Grooves & back to African Electronics ein. Eine musikalische Rundreise auf den Spuren afrikanisch geprägter Klänge, quasi entlang der Sklaven-Wege, die den Beat Afrikas kollateral in die Welt trugen, der sich vor Ort bastardisierte, ob nun zu Blues, Jazz, Voodoo-Rhythmik oder Calypso, und als solcher – sozusagen re-importiert – auf die Entwicklungen zeitgenössischer Musik Afrikas wirkte. Zu hören ist vom treibenden Afro-Funk Nigerias, dem Wüstenblues aus Mali oder den kickenden Electrobeats des angolanischem Kuduro über Jamaikas Reggae, in all seinen Spielarten, Calypso und Soca von Trinidad –Tobago oder kubanischer Tanzmusik bis zu Reggaeton oder Cumbia in Südamerika ein bunter internationalistischer Soundreigen, der mit Dokumentarfilmen bebildert wird und vor allem eins ist: ungemein tanzbar!!! Die DJs: muffin (Weimar), Mr.Pharmacist (Damm), selekta pehle (HGW/Leipzig) Der Eintritt für dieses Spektakel beläuft sich auf 5 Euro. Der Kombi-Eintritt für Film & Party ist 7,50, bzw. 7 Euro ermäßigt. Mit den Einnahmen der Party wird der Aufbau eines Kultur- und Bildungszentrums im Westen Ugandas unterstützt. Mehr Informationen dazu gibt es unter: www.rukararwe.com. Eine ausführliche Projektbeschreibung gibt es in diesem blog. mit besten Grüßen Willy Wonka ..ähm.. klein stadt GROSS. |
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| liebes blog-publikum,
unser kleines samplerchen, dieses zusammenstellungswerk von 18 bands und 9 bildenden künstlerinnen und künstlern, hat es in die weite popjournalismus-welt geschafft. |
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das scheue kleine ding findet sich als aufmacher der “heimspiel”-rubrik in der aktuellen INTRO wieder. linus wirft die plattindie-subheroen roger anklam in einen topf mit doc schoko und guided by voices. was ziemlich ultragut stimmt und passt und uns, sicher auch die leute von roger anklam, natürlich arg bisschen doll freut. von ewig verkanntem ersterem, nämlich doc schoko, gibt es übrigens auch ein neues machwerk, das natürlich auch in der aktuellen INTRO seine rezension findet. online kann man sich die aktuelle ausgabe HIER zu gemüte führen. dort das pdf herunterladen und mit dem digitalen umblätterpfeil auf seite 171 blättern. oder aber – sowas macht sich auf dem wg-klo (ewiger hygiene-zankanker und die einzig eremitenhafte lesestube) natürlich viel besser – man besorgt sich das heft als solches – in papier gehauen. was soll jetzt noch kommen? |
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| Den Beitrag über “klein stadt GROSS” in der aktuellen Ausgabe von Moritz TV, kann man sich nun online auf der sendungseigenen Webseite anschauen.
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Anschauen kann man sich auch die Ausstellung “Mimikry” von Astrid Brünner in der Alten Bäckerei. Sie ist Bestandteil ihrer Magisterarbeit und der Untertitel lautet “Ein bildnerischer Dialog mit dem Selbst und dem Gegenüber”. |
| Die Vernissage findet am morgigen Freitag, den 20.11. um 19 Uhr statt. Danach ist die Ausstellung vom 21. bis 25.11. täglich von 14 bis 18 Uhr begeh- und besehbar. | |
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Ja, es gibt uns noch. Unsere Medienpräsenz, die im Oktober -- zu unserem eigenen Erstaunen -- merkbar groß war, erfährt in diesen Tagen ein weiteres Warm-Up. Nebenher werkeln wir an der Nachbereitung des Samplerveröffentlichungsveranstaltungsmarathons und denken uns ganz lange Worte aus. Konzertmitschnitte und eine Fotosammlung werden hier in Zukunft im blog zu finden sein. Die hoch geschätzten Hanselunken vertreiben sich die Herbstzeit derweil damit, ein Video für ihren Samplerbeitrag “Spell” aus dem Nährboden ihres Melancho-Pops zu stampfen. “A G O N Y -- this his how i want to spell the word LOVE”
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Heute abend ab 20 Uhr walzert sich Martin Hiller in der NORD-Ausgabe der Zonic Radio Show durch musikalische Horizontfreiheiten und schickt selektierte Sounds von Hinz bis Kunz in den Äther.
Unter anderem wird das neue Album der New-York-Noise-Shoegazer A Place To Bury Strangers vorgestellt. “Exploding Head” heisst es und ungefähr wie ein solcher hört es sich zuweilen an. |
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| Zu hören gibt es zudem eine exklusive Interpretation von Andreas Doraus “Blaumeise Yvonne”, die Element Of Crime als B-Seiten-Beigabe | ![]() |
zu ihrer aktuellen 7″-Albums-Auskopplung “Immer Da Wo Du Bist, Bin Ich Nie” in Nashville, Tennessee aufgenommen haben. |
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Dazu gibt’s Jubilarisches zum 20Jährigen von Warp Records. Und Micah P. Hinson spielt sich mit seinem neuen Coverversionenalbum überdreht bis charmant durch zahlreiche Klassiker der Popgeschichte. Von klein stadt GROSS wird es auch etwas zu hören geben. Donnerstag, 20-22 Uhr auf radio 98eins.
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Danach sollte man in das IKuWo gehen, denn dort spielen die RAGEOUS GRATOONS aus Bordeaux auf. Sie bringen ein gepfeffertes Tohuwabohu aus Balkan-Humpa, französischen Chansons, treibendem Afro-Beat und orientalisch-kreiselnden Melodie-Kaskaden auf die Bühne. | |
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Auf einer Armada traditioneller und moderner Instrumente fusionieren sie Rockabilly-Slaps straight outta Garage mit Klezmer und Ethnofunk. Energetisch bis die Füße zu Perkussions werden. Ihr im November erscheinendes, neues Album trägt den Titel “Everywhere’s Garbage” und wird mit einer beiliegenden DVD geliefert, deren Trailer man sich im folgenden anschauen kann:
Feinstes Gehupe à la Bordelaise in Sextett-Formation. Donnerstag, 29. Oktober, 21 Uhr |
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| Jürgen Landt, in Demmin geboren, zwischenzeitlich aus der DDR nach Hamburg ausgebürgert, 1991 in Greifswald Fuß gefasst, lässt heute Abend in der Alten Bäckerei seine (Wort)Kunst mit Füßen treten. |
Eine andere Art seine Texte zu verlegen. Nämlich auf dem Fußboden. Regelrecht also: literarisches Fliesenlegen. Das meint weniger planquadratisches Wandbekacheln, als vielmehr im mosaikistischen Sinne das Wuseln mit Textfetzen von Kurzprosa, Lyrik, Romankapiteln über Type-Art’s bis hin zu Zeitschriften. Man kann heute abend Kunst treten, man könne sich aber auch “vor der Kunst krümmen und bücken, sie aufheben, betrachten, lesen, mitnehmen, woanders erneut beschmutzen, vernichten, recyceln oder einfach nur verrotten lassen, sie aufrecht als Mensch unter sich vorüberliegend oder nachwehend spüren.” Ganz ohne ihn darum zu treteln zu müssen, verliest Landt im Verlauf des Abends in einigen Kurzrezitationen eine Auswahl eigener Werke. Mittwoch, 28. Oktober, 20.00 Uhr |
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Erfreulich und voll nett übrigens auch: Irgendjemand hat den Sampler in mühevoller Kleinst-statt-Grösst-arbeit bei discogs.com reingestellt. |
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